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Noch genügend Saft? – Mit CoconutBattery den Zustand des Akus überprüfen

Das Thema mobile Energie nimmt im Zeitalter von immer mehr aku-betriebenen Mitnehm-Devices, einen zunehmend größeren Raum für sich ein. Wie viel Strom hat mein iPhone noch? Wie lange komme ich heute noch über die Runden mit all den Anforderungen wie Hörbücher hören, telefonieren oder in W-Lans surfen? Auch fragst du dich vielleicht manchmal, wie lange es der Aku überhaupt noch macht? Gerade bei den Geräten mit fest verbauten Energiespeichern ist das ein wichtiger Punkt. Letztlich drückt ein gut erhaltener Aku, auch den Preis beim Verkauf älterer Geräte etwas nach oben. Alles gute Gründe, sich mit dem Energiespender mal etwas genauer zu befassen.

Ein Tool, das hier auf dem Mac super nützliche Dienste leistet, heißt „CoconutBattery“ von Cocunud-Flavour. Dieses Tool gibt dir ziemlich detaillierte Auskünfte über den Zustand des Akus in Deinem Gerät. Aber auch für das iPhone gibt es entsprechende Apps. Hier stelle ich Dir „Akku & Batterie HD Monitor“ von SmallTech vor.

In der Mac-Version erfährst du beispielsweise den aktuellen Ladezustand, die genaue Bezeichnung des Geräts, in dem sich der Aku befindet, wann der Aku und das Gerät gebaut worden sind, wie viele Ladezyklen der Aku schon auf dem Buckel hat, welche Kapazität der Aku am Anfang mal gehabt hat und noch so ein paar Kleinigkeiten mehr.

Die iOS-App, die hier wie bereits erwähnt „Akku & Batterie HD Monitor“ heißt, verrät dir dagegen so einiges darüber, wie lange du noch welche Möglichkeiten deines mobilen Devices nutzen kannst. Du erfährst also, wie lange du beispielsweise noch über W-Lan ins Netz gehen kannst, wie lange dein iPhone noch beim telefonieren mitspielt und welche Zeit der Aku braucht, bis er wieder voll geladen ist. Es lohnt sich, auch mal all die anderen Anzeigen durchzugehen. Die ab und an aufpoppenden Werbeeinblendungen, lassen sich über einen für VoiceOver leider unbeschrifteten Button problemlos schließen. An sonsten ist CoconudBattery und „Akku & Batterie HD Monitor“ übrigens erfreulich barrierefrei, auf Mac und iPhone.

Wer sich die Mühe macht, das iOS-Gerät via USB-Kabel mit dem Mac zu verbinden, kann Infos über die eingebaute Batterie auch direkt in CoconudBattery auslesen. Eine spezielle App auf dem i-Device ist dann nicht mehr notwendig. Verkabele dazu das Device an den Mac an und navigiere in CoconudBattery zur Symbolleiste, auf Grund der englischen Oberfläche natürlich Toolbar genannt. Damit interagiert, findest Du ganz rechts den Button „iOS“. Klicke darauf und stoppe die Interaktion. Nun werden Dir spezifische Angaben zum Aku des iOS-Gerätes angezeigt.

Einziger Wermutstropfen für den ein oder anderen vielleicht: die Oberflächen beider Apps sind auf dem Mac vollständig, auf dem iPhone teilweise in englisch. Weil sie sich aber auf wenige Begriffe beschränken, die ich recht selbsterklärend finde, ist das vermutlich kein größeres Problem.

Und das beste zum Schluss: Beide Apps sind sogenannte Freeware. Das heißt, sie sind kostenlos zu haben. Die Mac-Version gibt’s über den Web-Browser, die Version für iOS natürlich über Apples App-Store. Die Programmierer bitten bei Gefallen lediglich um eine Spende, was du direkt aus der App heraus erledigen kannst. Und damit es auch in Zukunft solch geniale Freeware-Apps gibt, möchte ich hier ausdrücklich zum Spenden ermuntern!

Notizen verschlüsseln in iOS 9.3 und Mac OS X 10.11.4 mit VoiceOver

Ob für’s eigene Tagebuch oder um einen sicheren Ort für Passwörter zu haben: zu den großen Neuerungen in iOS 9.3 und Mac OS X 10.11.4 gehört die Möglichkeit, Notizen zu verschlüsseln. Wie das geht, erfährst Du hier.

Verwendung unter iOS 9.3 beispielhaft am iPhone

Öffnet man die Notizen-App über den Homescreen oder mittels Siri „öffne Notizen App“, fällt erstmal nichts besonderes auf. Daher sind die ersten Schritte wie gewöhnlich

  • Wähle einen Ordner aus und tippe doppelt.
  • Erstelle eine neue Notiz über die „Neue Notiz-Taste“ rechts unten oder öffne eine bereits bestehende Notiz.
  • Bearbeite nun den Text oder füge Text ein und tippe, falls gewünscht, rechts oben auf die „Fertig-Taste“.

Bis hier hin also alles wie gehabt. Willst Du die Notiz nun verschlüsseln, gehe wie folgt vor:

  • Tippe, falls Du auf „Fertig“ getippt hattest, rechts oben auf die „Notiz freigeben-Taste“, an sonsten oben mittig zu finden, und wähle den Punkt „Notiz geschützt“.
  • Es öffnet sich ein Fenster, in dem Du das Passwort für diese Notiz eingeben kannst
  • Beim ersten Benutzen der Passwortfunktion in Notizen, gibst Du das künftige Standardpasswort ein, daher wird es zweifach abgefragt. Später lässt sich das Passwort in den Einstellungen für Notizen auch ändern. Du kannst hier oder in den Einstellungen ebenfalls bestimmen, ob Du Touch ID als Möglichkeit zum Entsperren der Notizen verwenden möchtest. Touch ID vereinfacht die Sache ungemein.

So weit so gut. Ist die grundsätzliche Konfiguration der Passwortfunktion abgeschlossen, wird’s einfacher. Willst Du in Zukunft Notizen mit einem Passwort versehen, gehe so vor:

  • Erstelle oder bearbeite Deine Notiz wie oben beschrieben.
  • Tippe doppelt auf die „Notiz freigeben-Taste“ und wähle „Notiz geschützt“.
  • Der Passwortschutz wird dieser Notiz hinzugefügt. Sie bleibt aber erstmal entsperrt.

Die Notizen können derzeit nur alle gemeinsam entsperrt oder gesperrt sein. Wenn Du also eine Notiz sperrst oder entsperrst, sind es die anderen auch. Zum Sperren und Entsperren, gehe wie folgt vor:

  • Tippe in einer, mit einem Passwort versehenen Notiz, oben in der Mitte auf die „Entsperrt-Taste“ doppelt. Alle Notizen, die ein Passwort haben, werden gesperrt. Die Bezeichnung der Taste ändert sich in „geschützt“.
  • Tippe erneut auf diese Taste und alle Notizen mit einem Passwort werden wieder entsperrt.
  • Auch das vollständige Schließen der Notizen-App, über den App-Umschalter oder das Sperren des iPhones über die „Sperren-Taste“ am Geräterand, sperrt alle Notizen

Willst Du gesperrte Notizen lesen, öffne sie aus der Liste der Notizen und tippe doppelt auf die Taste „Notiz anzeigen“ und gib das von Dir vergebene Passwort ein bzw. verwende Touch ID zum Entsperren aller Notizen. Willst Du den Schutz einer Notiz komplett aufheben, tippe in der entsperrten Notiz wieder auf die Taste „Notiz freigeben“ und wähle „Schutz entfernen“. VoiceOver meldet, dass der Schutz entfernt worden ist.

Verwendung unter Mac OS X 10.11.4

Auch der Mac bietet nach dem Update auf El Capitan 10.11.4 die Möglichkeit, seine Notizen mit einem Passwort zu schützen. Bei entsprechenden Einstellungen, werden die Schutzeinstellungen auch über iCloud synchronisiert.

Um nun eine Notiz zu schützen, gehst Du wie folgt vor:

  • Navigiere in der Notizen-App auf dem Mac zu einer Notiz in der entsprechenden Tabelle oder erstelle eine neue Notiz.
  • Wähle im Menü „Ablage“ den Punkt „Diese Notiz schützen“ und klicke darauf.
  • Es erscheint der Dialog zum Eintippen des Passwortes, was Du tust und mit Eingabe bestätigst.

Nun ist diese Notiz mit einem Passwort versehen, ist aber noch nicht gesperrt. Bei der ersten Verwendung erscheint ein Hinweis, dass die Notizen bei Inaktivität oder beim Beenden der App geschützt werden. Das lässt sich aber natürlich auch manuell erledigen, in dem Du in der Symbolleiste auf das drop-down-Menü „Schützen“ klickst und den Punkt „Alle geschützten Notizen schließen“ bestätigst. Dort findet sich übrigens auch die Einstellung, einen Schutz einer einzelnen Notiz komplett wieder zu entfernen. Nun sind also alleNotizen, die mit einem Passwort versehen sind, geschützt. An der Stelle, wo sonst der Text einer Notiz angezeigt wird, erscheint nun die Möglichkeit, das Passwort zum Entsperren einzutippen und zu bestätigen. Damit können wiederum alle Notizen ordnerübergreifend auf einmal entsperrt werden.

Fazit

Die Funktion, einzelne Notizen mit einem Passwort zu schützen, finde ich super. Endlich habe ich auch in der barrierefreisten Notizen-App auf dem Mac diese Möglichkeit. Ich sehe aber auch noch Potential nach oben:

  • Ich möchte Notizen einzeln sperren und entsperren können und nicht nur alle auf einmal im Rudel.
  • Ich möchte Ordner verschlüsseln können. Gerade um mir einen Ordner mit meinen Passwörtern zu generieren, finde ich das unabdingbar.
  • Auch geschützte Notizen lassen sich problemlos löschen, ohne dass ein Passwort verlangt würde. Hier hätte ich erwartet, dass sich der Schutz auch auf das Löschen bezieht.

Alles in allem glaube ich, dass der NotizenApp eine bedeutsame Zukunft bevor steht. Das uns dies barrierefrei zugänglich sein wird, halte ich für einen Vorteil, den andere Hersteller erstmal aufholen müssen.

Neue bluetooth-Tastatur für das iPhone – Zusammenfaltbar und gut verarbeitet

Hast du dir auch schonmal unterwegs eine kleine, leichte und stabile Tastatur via bluetooth für Dein iPhone oder iPad gewünscht, die einen vernünftigen Anschlag hat? Dann könnte das Universal Foldable Keyboard von Microsoft für dich die richtige Wahl sein. Ich habe es seit einigen Wochen im Einsatz und möchte dir von meinen Erfahrungen erzählen.

Wie fasst es sich an?

Zusammengeklappt hat die Tastatur die Fläche einer CD-Hülle. Dabei ist es von einer Schutzfolie umgeben, die sich so ähnlich anfühlt, wie der Schutzmantel um ein gebundenes Buch, leicht rau und kratzsicher. Unter der Schutzfolie ist stabiles Hartplastik zu erahnen. An der rechten oberen Ecke ist eine dünne, fast unmerkliche Tülle aus Kunststoff, die Anschlussbuchse für das Micro-USB-Kabel zum Aufladen der Tastatur.

Klappt man die Tastatur gegen den Widerstand der Magnetverschlüsse auf, findet sich ein vollständiges qwertz-Keyboard, inklusive der Apple-typischen Wahl- und Befehlstaste neben der Leertaste. Die Pfeiltasten am rechten Rand, hat Microsoft dem neuen Pfeiltastenlayout von Apple abgeschaut, bei der Pfeil nach oben und unten zusammen eine Tastengröße ergeben, wie etwa beim MacBook 12. Im Falz der aufgeklappten Tastatur befindet sich eine größere Lücke innerhalb der Tastatur und zwar zwischen den Buchstaben g und h. Auf den ersten Blick mag das merkwürdig anmuten. Auf den zweiten Blick ist es aber eher eine geniale Idee. Denn beide Hände können – mit 10 Fingern – alle Buchstaben erreichen, die sie normalerweise ohnehin bedienen. Somit stört mich diese Lücke in der Tastatur nach einer kurzen Eingewöhnungszeit nicht mehr..

Was mir dagegen fehlt, ist die Funktionstaste (FN) in der unteren linken Ecke des normalen Apple-Keyboards. Auch hat Microsoft die Control-Taste nicht an die Wahl- und Befehlstaste gesetzt, was bei manchen VoiceOver-Griffen merkwürdig anmutet. Die unterste Reihe links von der Leertaste gestaltet sich folgendermaßen: CTRL. home Wahltaste Befehlstaste

Wie schreibt es sich?

Ich persönlich mag das Schreibgefühl dieser externen Tastatur sehr. Trotz dass sie so super flach ist, habe ich beim Schreiben mit 10 Fingern einen angenehmen Druckpunkt und den Eindruck, auf einer ausgewachsenen Tastatur zu tippen. Anders als beim Smart Keyboard von Apple für das neue iPad Pro, lassen sich im Schnellnavigationsmodus Pfeil rauf und runter auch gleichzeitig drücken. Lediglich kommen mir die Tasten eine Winzigkeit kleiner vor, weshalb ich mich derzeit noch manchmal vertippe, besonders während schaukelnder Zugfahrten.

Fazit

Ihr werdet es beim lesen meines Artikels schon geahnt haben: mir gefällt das Universal Foldable Keyboard von Microsoft als externe bluetooth-Tastatur für iPhone und iPad insgesamt sehr gut. Der Aku läuft und läuft und läuft, der Verbindungsaufbau, durch einfaches auseinanderklappen der Tastatur, funktioniert zuverlässig und schnell und das Tippgefühl erlaubt mir ein schnelles Schreiben. Lediglich die merkwürdige Anordnung der Tasten links von der Leertaste sorgen für Punktabzug. An sonsten finde ich sie echt empfehlenswert.

Tastenkombinationen für Überschriftenebenen in Pages

Wie jede fortgeschrittene Textverarbeitung, verfügt auch Pages über die Möglichkeit, Textzeilen als Überschriften zu formatieren. Das ist beispielsweise wichtig, um ein automatisches Inhaltsverzeichnis erstellen zu lassen, dass dann später in iBooks als solches erkannt und verwendet werden kann.

Um Text das Überschriftenattribut zuzuweisen, gehst Du wie folgt vor:

  • Markiere im geöffneten Pages-Dokument eine Textzeile, die später die Überschrift darstellen wird.
  • Wechsle in die Formatierungsgruppe, geht beispielsweise mit VO + j.
  • Bewege Dich auf das Einblendmenü für die Absatzstile. VoiceOver sagt „Text ausgewählt – Absatzstile Taste“
  • Klicke mit VO + Leertaste darauf, navigiere zur Tabelle mit den Absatzstilen und interagiere damit.
  • Suche die gewünschte Überschriftenebene heraus, interagiere mit der Optionsschaltfläche und klicke mit VO + Leertaste darauf.

Das eingeblendete Menü mit den Absatzstilen schließt sich und VoiceOver sagt an, dass der ausgewählte Text nun eine Überschrift ist. Überprüfen kannst Du das, wenn Du zurück zum Text navigierst, beispielsweise mit VO + j, und Dir mit VO + t die Textattribute vorlesen lässt.

Um Dir diese ganzen Schritte künftig zu ersparen, kannst Du eine Tastenkombi bestimmen, die Du nach dem Markieren des Textes drückst. Pages wird den Markierten Text dann gleich in die gewünschte Überschriftenebene formatieren. Das ist ein bisschen tricky aber zusammen schaffen wir das! :-)

Gehe also wie folgt vor:

  • Wechsle wieder zur Formatierungsgruppe, beispielsweise mit VO + j.
  • Klicke auf das einblendende Menü mit den Absatzstilen, navigiere zur Tabelle mit den Stilen, interagiere damit und stelle Dich auf „Überschrift“.
  • Ziehe mit VO + Befehl + F5 den Mauszeiger zum VoiceOver-Cursor. Je nach Einstellungen Deines Macs, ist noch die Taste FN gleichzeitig gedrückt zu halten.
  • Drücke nun so lange VO + Befehl + j, bis VoiceOver eine unbeschriftete Taste ansagt. Du hörst „Taste, hat alternative Objekte“.
  • Navigiere nun mit VO + Pfeil rechts auf die Menütaste.
  • Diese Menütaste klickst Du nun mit VO + Leertaste an und wählst aus dem aufklappenden Menü den Punkt Kurzbefehl.
  • Darin wählst Du die Tastenkombi aus, die Du künftig verwenden möchtest und klickst mit VO + Leertaste darauf.

Nun kommt eine schlechte und eine gute Nachricht. Welche zuerst? OK: Ein vermeintlicher Nachteil ist, dass Pages sich diese Einstellung nur für das aktuell bearbeitete Dokument merkt. Aber warum dann der ganze Aufwand?

  1. Wer an längeren Dokumenten arbeitet, wie Hausarbeiten oder Büchern, wird die Tastenkombinationen schon bald sehr zu schätzen lernen.
  2. Pages bietet ja die Möglichkeit, eigene Vorlagen anzulegen. So lässt sich beispielsweise auch ein leeres Blatt als Vorlage anlegen, dass dann neben diesen Tastenkombinationen für Überschriften, auch beliebige Präferenzen in Sachen Schriftart, Größe, Tabulatorbreite, etc. enthalten kann. Wenn Du diese leere Vorlage nach dem Starten von Pages öffnest oder automatisch öffnen lässt, hast Du diese Einstellungen alle sofort geladen.

Und das sind sogar zwei gute Nachrichten, finde ich. ;-)

Mehrere Dateien im Finder mit VoiceOver unter Mac OS markieren

Oft fragen mich Mac-Einsteiger, wie sie im Finder mehrere Dateien oder Ordner markieren können. Die nächste Frage ist dann in der Regel: „Und wenn die nicht direkt untereinander stehen?“ Klar, das geht auch. Ist vielleicht ein bisschen komplex, um von selbst d’rauf zu kommen. Deshalb erkläre ich gleich mal beide Vorgehensweisen.

Einfaches „Dateien und Ordner markieren.“

  • Öffne das Finder-Fenster, in dem sich die zu markierenden Ordner oder Dateien befinden.
  • Stelle dich auf den ersten Eintrag, den du markieren möchtest.
  • Halte die Großschreibtaste (Shift) gedrückt und verwende die Pfeil Tasten nach oben oder unten, um Dateien und Ordner darüber oder darunterauszuwählen. VoiceOver wird dir sagen, wie viele Elemente in der Auswahl sind.
  • Mit VoiceOver + F6 kannst du dir dann noch einmal ansagen lassen, wie viele und welche Elemente momentan markiert sind.

Markieren von nicht untereinander stehenden Dateien und Ordnern

  • Öffne das Finder-Fenster, in dem sich die zu markierenden Ordner oder Dateien befinden.
  • Stelle dich auf den ersten Eintrag, den du markieren möchtest.
  • Drücke nun CTRL. + Wahl + Befehl + Eingabe, um den Markierungsmodus zu starten und bei gehaltenen Tasten CTRL., Wahl und Befehl gleich nochmal Eingabe, um die erste Datei, die auf der du stehst, zu markieren.
  • Lasse die Befehls- und die Eingabetaste los und navigiere mit CTRL. + Wahl + Pfeil nach oben oder unten zum nächsten Element, dass du markieren möchtest.
  • Drücke nun zu den gehaltenen Tasten CTRL. und Wahl, wieder die Befehlstaste und dann die Eingabetaste. VoiceOver sagt nun, dass ein weiteres Element der Auswahl hinzugefügt worden ist.
  • Mit VoiceOver + F6 kannst du dir dann noch einmal ansagen lassen, wie viele und welche Elemente momentan markiert sind.

Wenn du alle Dateien und Ordner markiert hast, die du markieren wolltest, kannst du nun den entsprechenden Befehl eingeben, was du mit den Elementen vor hattest, also etwa in die Zwischenablage kopieren, löschen, etc..

Tipp! Wendest du die oben beschriebenen beiden Methoden übrigens bei bereits markierten Elementen an, werden sie wieder aus der Auswahl entfernt.

Achtung! Diese Art des Markierens funktioniert ausschließlich innerhalb des gleichen Ordners. Bewegst du den VO-Cursor aus dem Ordner hinaus und suchst einen anderen Ordner auf, kommt VoiceOver etwas durcheinander und es kann zu verwirrenden Situationen kommen.. Solltest du Aktionen in mehreren, unterschiedlichen Ordnern zu erledigen haben, mache das lieber Schritt für Schritt und einen Ordner nach dem anderen..

iPhone und Apple Watch blind bedienen – Vortrag von Apfel-Fleger auf der SightCity 2015

Immer wieder fragen mich blinde und sehbehinderte Menschen, ob sie wirklich ein iPhone und die Apple Watch via Touch Screen bedienen können. Im Forum, auf der SightCity 2015 in Frankfurt am Main, durfte ich auch in diesem Jahr wieder ganz praktisch zeigen, dass es sehr gut geht. Hier kannst Du Dir die Audioaufzeichnung des Vortrags anhören. Aus technischen Gründen fehlen am Anfang nach der Anmoderation einige Minuten meiner Fingergestenerklärungen. Trotzdem erfährst Du darin bestimmt noch einiges interessante. Viel Spaß beim Zuhören.

Wer mehr über Hilfsmittel für sehgeschädigte Menschen wissen möchte, sollte sich die nächste SightCity, vom 18. bis 20. Mai 2016 im Sheraton Frankfurt Airport, wirklich nicht entgehen lassen. Ich werde auch wieder dabei sein und auch wieder im Forum die Möglichkeiten eines iPhones ganz praktisch vorführen. An welchem der drei Tage und um wie viel Uhr, werde ich rechtzeitig hier im Apfel-Fleger-Podblog bekannt geben.

VoiceOver liest beim Tippen nicht mehr alle Buchstaben vor? – So machst Du Deinen Mac wieder gesprächiger

Seit Mac OS X 10.10 Yosemite gibt es ein kleines, aber manchmal lästiges Problem mit der Gesprächigkeit der VoiceOver-Sprachausgabe. Es werden nicht mehr alle Buchstaben angesagt. Zu dem scheint VoiceOver seine Launen damit zu haben, denn heute wird dieser Buchstabe nicht gesprochen und morgen jener. Und als ob das noch nicht genügen würde, ist es auch noch von der jeweils verwendeten App abhängig, welche Buchstaben nicht gesprochen werden.

Meine persönliche Beobachtung ist, dass es selten mehr als zwei Buchstaben auf einmal erwischt. Meistens ist es an einem Tag nur ein einzelner Buchstabe. Bisher betrifft es auch ausschließlich Kleinbuchstaben. Bei mir verschweigt VoiceOver beispielsweise heute konsequent das kleine c.

Doch nun zur guten Nachricht: es gibt eine Abhilfe. Falls Du Dir die Mühe machst, und einfach alle Buchstaben über das VoiceOver-Dienstprogramm (⌃+⌥+F8) neu beschriftest, liest VoiceOver wieder alles klaglos vor. Dazu gehst Du wie folgt vor:

  • Öffne das VoiceOver-Dienstprogramm.
  • Wähle in der Dienstkategorientabelle den Punkt „Sprachausgabe“ aus.
  • Gehe nun zum Titel „Aussprache“ und wähle ihn aus.
  • Gehe zur Taste „Hinzufügen“ und klicke mit VO + Leertaste darauf.
  • Tippe nun den Buchstaben, den Du neu beschriften möchtest.
  • Springe mit der Tab-Taste ein Feld weiter und schreibe den gleichen Buchstaben nochmal.
  • Stoppe nun einmal die Interaktion und bewege den Fokus nach rechts oder links, weg von der Tabelle.
  • Nun kannst Du den Prozess mit dem nächsten Buchstaben erneut beginnen oder das Dienstprogramm schließen.

Ich hoffe, dass dieses Problemchen in El Capitan der Vergangenheit angehören wird. Bis dahin, hilft Dir vielleicht dieser kleine Apfel-Fleger-Tipp.

Systemlautstärke an Deinem Mac fein einstellen

Kennst Du das? Du drückst am Mac F12, um die Systemlautstärke zu erhöhen … „mmh, doch etwas zu laut!“ Also drückst Du F11, um die Lautstärke zu verringern … „misst, jetzt ist es etwas zu leise!“

Gut, dass Mac OS X hier eine findige Lösung parat hat: Halte die Tasten ⌥ und ⇧ gedrückt, während Du mit F11 und F12 die richtige Lautstärke einstellst. Mac OS unterteilt bei gehaltener ⌥ und ⇧ so den üblichen Lautstärkesprung nochmal in vier kleinere Schritte.

Lust den Apfel-Fleger mal persönlich zu treffen? Am 30. Juli bin ich ab 18:00 Uhr beim Feliks-Zirkel im Louis-Braille-Center beim BSVH in Hamburg, Hollsteinischer Kamp 26.. Ich würde mich freuen, Dich dort zu treffen.

Externe Festplatten und USB-Sticks – Richtiges Format für die Nutzung unter Mac OS und Windows?

Besonders, wer den Mac noch nicht sehr lange nutzt, kennt das Problem: die alte Festplatte aus Windows-Zeiten lässt sich zwar anschließen aber nichts darauf kopieren, löschen oder verschieben. Was nun? Ist die Festplatte etwa kaputt? Schade um die Gigabyte-weise gesammelten Schätzchen darauf!

Die gute Nachricht: Die Platte ist aller Wahrscheinlichkeit nach nicht kaputt, sondern nur falsch formatiert. Denn Mac OS mag von Hause aus nicht mit Laufwerken arbeiten, die als NTFS formatiert sind.

Zwei Lösungen bieten sich hier an:

  1. Es gibt Tools, die den Mac in die Lage versetzen, mit Festplatten umzugehen, die als NTFS formatiert sind. Ich selbst habe bislang nur Erfahrungen mit dem kostenpflichtigen Tool Tuxera NTFS for Mac gemacht. Die Funktionsweise ist denkbar einfach. Nach dem Installieren ist der Mac in der Lage, Laufwerke im NTFS-Format zu beschreiben.
  2. Die andere Möglichkeit ist, das jeweilige Laufwerk im Format exFAT zu formatieren:
    • Öffne das Festplattendienstprogramm, beispielsweise über Spotlight.
    • Wähle in der Tabelle links das zu formatierende Laufwerk aus.
    • Wähle nun den Titel „Löschen“ aus in dem Du darauf klickst.
    • Wähle im Format-Einblendmenü „exFAT“ aus und vergib einen Namen für das Laufwerk.
    • Klicke nun auf die Taste „Löschen“. Nach kurzer Zeit, ist das Laufwerk formatiert und kann nun unter Windows und Mac OS genutzt werden.

Podcast – Die Basics der Apple Watch mit VoiceOver

Die Apple Watch ist das jüngste Produkt aus dem Hause Apple. Und das Beste: Auch sie ist dank der sogenannten Bedienungshilfen für blinde und sehbehinderte Nutzer barrierefrei zugänglich. In diesem Podcast zeige ich Dir einige Basisfunktionen der Smart Watch und wie Du sie bedienen kannst.

Um die Datei in Deinem Lieblingsplayer abzuspielen, kannst Du sie auch einfach hier herunterlagen.

Apfel-Fleger goes Twitter – Gehst Du mit? Gewinnst Du mit?

Twitter ist aus der Welt der immer-informiert-Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Und es ist auch unglaublich praktisch! Wer sich kurz und effektiv über Themen informieren möchte, kommt an Twitter kaum vorbei. Dazu kannst Du Twitter-Accounts folgen, die genau Deinen Interessengebieten entsprechen und wirst auch nur mit deren Infos beliefert. Ein großartiger Filter, im Wust der vielen Informationen des Alltags und des Internets.
Auch Apfel-Fleger ist ab jetzt auf Twitter vertreten und bietet Informationen rund um Apple und deren Produkte. Und obendrein gibt es bis zum Ende der SightCity 2015 für alle etwas zu gewinnen, die sich den Podcast bis zum Schluss anhören und Apfel-Fleger auf Twitter folgen.

Hörerin Sandra Pilz möchte gerne noch ein paar erläuternde Sätze zu den im Podcast erwähnten Hashtags beisteuern. Ich freue mich, ihre hilfreichen Ausführungen hier veröffentlichen zu dürfen.


Mit Hashtags kann man Tweets wie in einem Bibliothekskatalog verschlagworten, wobei sich manchmal für bestimmte Themen bestimmte Hastags etabliert haben. Für „accessibility“ wird z.B. „#a11y“ verwendet, wobei die 11 für die 11 Buchstaben zwischen dem A und dem Y von „accessibility“ steht. Mit Hashtags kann man Diskussionen auf Twitter folgen, ohne die Tweets aller an der Diskussion beteiligten zu abonnieren. Manchmal werden Hashtags auch auf Veranstaltungen genutzt, dann verwenden die Veranstaltungsteilnehmer den entsprechenden Hashtag, wenn sie sich zum Beispiel mit ihnen noch unbekannten Teilnehmern treffen wollen. Für die Sight City gab es auch immer einen, aber ich habe vergessen, wie der war, manchmal ergibt sich das auch im Vorfeld des Ereignisses spontan. Manche Fernsehprogramme sind auch interessanter, wenn man ihrem Hashtag auf Twitter folgt, weil man dann die Eindrücke der andern Twitternden Zuschauer parallel lesen kann, das habe ich z.B. gern bei der Fußball WM gemacht, wo manche Tweets den Kommentar für mich um persönlichere Eindrücke ergänzt haben.
Man kann Hashtags ja oft in der Timeline sehen, wenn sie von den abonnierten Twitterern verwendet werden. Den von Jürgen vorgestellten Client von Twitter verwende ich nicht, deshalb bin ich nicht sicher, ob es dort auch so funktioniert. In Twitterrific kann ich aber den Tweet antippen, und sehe dann im Menü auch die darin enthaltenen Hashtags. Wenn ich einen davon doppeltippe, öffnet sich eine Timeline mit allen Tweets, die mit dem von mir gewählten Hashtag verschlagwortet wurden. Wenn man einen Hashtag kennt, kann man auch direkt danach suchen lassen.
Hashtags sind also recht vielfältig nutzbar, und ich finde sie manchmal ganz praktisch.

Bildschirminhalt Sprechen in iOS 8 – Ein spezieller Player zum Vorlesen von e-books und mehr

Bislang von blinden und sehbehinderten Menschen noch eher unbeachtet, hat Apple mit iOS 8 mit “Bildschirminhalt Sprechen” ein tolles Feature eingeführt. Es ermöglicht Texte, wie etwa e-books, über einen eigenen Player vorlesen zu lassen, ganz ähnlich wie mit dem Voice Dream Reader. Dabei funktioniert das Feature sogar App-Übergreifend neben iBooks etwa auch in Kindle, Safari und sogar im Voice Dream Reader selbst.
Nachgeschoben für Wissende: In der Kindle-App wird keine Statusleiste angezeigt. Deshalb einfach zwei Finger da hin legen, wo die Statusleiste wäre, das Tonsignal abwarten und dann mit den beiden Fingern nach unten streichen. Oder einfach VoiceOver ausschalten und die Geste ausführen.

Schreib‘ mal wieder – Handschrifterkennung in iOS 7

Ganz sicher nicht nur für späterblindete Menschen interessant, hat Apple in iOS 7 das neue VoiceOver-Feature der Handschrifterkennung eingeführt. Buchstaben mit dem Finger in Textfelder Malen, Apps von egal woher auf dem iPhone super schnell aufrufen und ein lustiges Buchstabenspiel, das alles zeigt Dir dieser Apfel-Fleger-Podcast.

Hinweis! Wenn Du VoiceOver und Zoom gleichzeitig betreibst, kannst du nicht mit drei Fingern nach oben oder unten zwischen den unterschiedlichen Schreibmodi wechseln.

Gast-Podcast: Schreiben wie ein Profi mit Scrivener

Das Programm Scrivener ist ein ausgewachsenes Schreibprogramm für Schriftsteller. Derer gibt es zwar viele, doch lassen sie sich auch mit VoiceOver bedienen? Scrivener ist gut mit Apples Screenreader auf dem Mac zugänglich. Conni zeigt Dir in diesem Podcast, wie’s geht.

Batteriestandsansage bei MacBooks auf Knopfdruck

Wer schon lange darauf gewartet hat, den Batteriestatus seines MacBooks einfach und unkompliziert abfragen zu können, der ist bei diesem Podcast genau richtig. Hier erfährst Du, wie VoiceOver den Batteriestand mit nur einer Tastenkombination vorliest. Apfel-Fleger zeigt wie’s geht.

 

Diabetes Pilot – Gute Nachrichten für Diabetiker mit einem Mac

Wer an Diabetes erkrankt ist, führt meist ein Diabetiker-Tagebuch. Diabetes Pilot ist ein solches Tool auf dem Mac und es lässt sich ziemlich gut mit VoiceOver bedienen. Dieser Podcast zeigt, wie es geht.

 

Sound-Konvertierung a la Lion

So einfach kann Sound-Konvertierung sein. Und Lion bringt schon alles mit, was dazu nötig ist. Der Apfel-Fleger-Podcast zeigt, wie’s geht.

 

Rechtschreibkorrektur auf dem Mac schnell und einfach

In Mac OS-X 10.7 Lion geht vieles automatisch, auf Wunsch auch die Rechtschreibkorrektur. Wer’s lieber manuell mag, kommt aber auch nicht zu kurz. Der Mac bietet gut bedienbare Korrekturmöglichkeiten.

 

Gast-Podcast: Audacity für den Mac

In dieser Folge lasse ich jemanden anderen zu Wort kommen. Michael Kuhlmann stellt die Arbeit mit dem kostenlosen Sound-Editor Audacity für den Mac vor.

 

DICT.CC und Google Translate

Übersetzung leicht gemacht. In dieser Folge stelle ich die beiden Übersetzungstools DICT.CC und das neue Google Translate für das iPhone vor.

 

Quicklook / Tastenkombis

In dieser Folge stelle ich die komfortable Vorschaumöglichkeit “Quicklook” vor. Zudem erkläre ich, wie jedem Programm ganz einfach Tastenkombis hinzugefügt werden können.